30. Juni 2020

Bauchaortenaneurysma-Screening

Was haben Albert Einstein, Thomas Mann und Charles de Gaulle gemeinsam – alle starben an einem geplatzten Bauchaortenaneurysma.

Was ist das?

Die Bauchschlagader ist das größte Blutgefäß in der Bauchhöhle. Sie wird auch Bauchaorta genannt.
Durch Altersabnutzung und „Gefäßverkalkung“ (Ateriosklerose) kann die Gefäßwand der Bauchaorta geschwächt werden und bildet dann „Ausbuchungen“. Wenn die Ausbuchtung 3 cm oder größer ist, spricht man von einem Aneurysma. Die meisten Aneurysmen verursachen keinerlei Beschwerden und bleiben deshalb unbemerkt.

Warum ist ein Aneurysma gefährlich?

Kurz gesagt: „Weil es meist keine Beschwerden macht.“ – Daher ist es unerkannt!

Denn ein Bauchaortenaneurysma kann platzen. Und wenn eines der größten Blutgefäße im Körper platzt kommte es zu einer heftigen inneren Blutung. Die Gefährlichkeit eines geplatzen Bauchaortenaneurysma zeigt sich schon daran, dass auch im günstigen Fall nur 6 % der Betroffenen überleben.

Wie erfolgt die Untersuchung?

Das Bauchaorten-Screening ist eine Ultraschall-Untersuchung der Bauchschlagader.

Wer hat ein Anrecht auf diese Untersuchung?

Gesetzlich Versicherte: Jeder Mann ab 65 Jahren hat 1x im Leben ein Anrecht auf ein Bauchaortenaneurysma-Screening. Jedes weitere Mal erfolgt als Privatleistung.