17. Juni 2020

Krebsvorsorge Mann

Krebsvorsorge – Mann

Prostata: Normal vs. Krebs

Das kleine Einmaleins der Krebsvorsorge ist simpel:
Halte dich fit + bleibe schlank + enthalte dich (Alkohol/Tabak) = hohe Lebensqualität

… und für den „Fall der Fälle“: Gehe zur jährlichen Krebsvorsorge!

Auch auf diese Vorsorgeuntersuchung haben Sie ab 45. Jahren einen ANSPRUCH, und zwar 1x jährlich. Dabei sind vorallem die zwei häufigsten Krebsarten beim Mann im Fokus. Prostatakrebs und Darmkrebs.

Prostata-Krebs
in frühen Stadien lässt sich i.d.R. sehr gut behandeln – in späteren Stadien ist die Behandlung deutlich schwieriger und nebenwirkungsträchtiger, die Heilungschancen sind viel geringer.

Darmkrebs entwickelt sich i.d.R. aus gutartigen Wucherungen im Darm die zu bösartigem Krebs entarten. Auch diese gutartigen Wuchungen (Frühstadium) sind leicht zu behandeln.

Die Krebsvorsorgeuntersuchung beinhaltet:
– Ausführliches Gespräch (Anamnese)
– Untersuchung der Haut, der Lymphknoten insbesondere der Leistenregion
– Abtasten der Prostata auf Vergrößerung, Verhärtung oder Knotenbildung
– Bei unklaren Befunden auch eine Ultraschalluntersuchung oder eine Weiterüberweisung an den Urologen

Häufig wird die Frage nach einer Blutuntersuchung mit Bestimmung des PSA-Wertes gestellt.
Der PSA-Wert ist einerseits ein sogenannter „Tumormarker“ und insofern beim Vorliegen eines Prostatakrebses häufig deutlich erhöht, ferner steht er – vereinfacht gesprochen – auch in Zusammenhang mit der Größe der Prostata und ist somit auch bei einer vergrößerten, aber krebsfreien Prostata häufig erhöht. Und es gibt noch weitere Gründe für einen erhöhten PSA-Wert. Da es also zahlreiche Gründe für eine PSA-Erhöhung geben kann, ist die Routine-Bestimmung des PSA-Wertes im Vorsorgeprogramm der Krankenkassen nicht vorgesehen, die Kosten werden daher von den Krankenkassen nicht übernommen.
Im Einzelfall kann eine Bestimmung aber dennoch sinnvoll sein, diese muss dann aber leider als Selbstzahlerleistung erfolgen.
Sollten sich während der Untersuchung Verdachtsmomente auf das Vorliegen eines Prostatakrebses ergeben (beispielsweise verhärtete Prostata), ist eine PSA-Bestimmung dringend nötig und wird dann auch von den Kassen bezahlt.

Für seine Gesundheit ist jeder selbst Verantwortlich. Vorsorge kann dabei helfen die Gesundheit zu erhalten bzw. ein hohes Maß an Lebensqualität zu bewahren. Daher – NUTZEN SIE DAS ANGEBOT ZUR VORSORGE und scheuen Sie sich nicht, uns anzusprechen, falls Sie Fragen haben.